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SCREAM - Pressespiegel (Ruhr
Nachrichten, Lokalausgabe Witten; Samstag, 01. Juli 2000)
„Scream“-Horror spielt mit den Ängsten
W i t t e n – (Lin) Wer sich für Teen-Horrorfilme
interessiert, kann sich jetzt darüber ausführlich in dem neuen Buch der
Filmjournalisten Christian Lukas und Sascha Westphal informieren.
Die beiden Autoren beschäftigen sich in „Die Scream-Trilogie und die
Geschichte des Teen-Horrorfilms“ mit der gleichnamigen Kinoserie, deren erster
Teil 1996 in den USA ein großer Kassenschlager war.„Er hat den Teenhorrorfilm
zu neuem Lenen erweckt", bekräftigt Christian Lukas.
Den Erfolg der Produktionen führt der Wittener Filmjournalist darauf zurück,
dass sie geschickt mit den Ängsten Jugendlicher spielen und sie so auch direkt
ansprechen. In dem fast 500 Seiten starken Buch beschäftigt sich gleich zu
Beginn ein Aufsatz mit diesem Aspekt. Weiter gibt es natürlich auch Informationen über die drei
Filme und Biografien der Macher. Über 150 Seiten erstreckt sich anschließend
die Geschichte des Teen-Horrorfilms. Nach Angaben von Christian Lukas handelt es
sich dabei um die bislang umfangreichste Darstellung der Geschichte dieses
Genres. Seine eigene Faszination dafür rühre heutzutage auch daher, „dass
der Horrorfilm am Rand der Filmindustrie mehr experimentieren kann als andere,
die sich an ein breites Publikum wenden.“ Da gebe es zum Beispiel Filme, die höchst
interessant und reichlich mit Shakespeare-Zitaten und anderen Literaturhinweisen
gespickt seien.
"Gut" oder "schlecht"?
„Als Filmwissenschaftler ist für uns zunächst
einmal alles relevant, da gibt es kein gutes oder schlechtes Kino und gutes oder
schlechtes Fernsehen.“ Daneben existiere natürlich auch für den Autoren eine
„Faszination des Schreckens.“
Die Gewaltdarstellung in den Filmen begreift der
29-Jährige nicht als Gefahr für die Jugend. In der heutigen Gesellschaft trage
vieles zur Verrohung der Gefühle bei. In diesem Gefüge sei der Horrorfilm
bestenfalls nur ein Mosaikstein.
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(Westdeutsche
Allgemeine Zeitung, Essen; Mittwoch, 6. Juli 2000)
Der letzte Schrei jetzt auch als Kino-Buch
Lesenswertes über die
"Scream-Trilogie"
Wer kennt nicht die fiese Maske, deren Züge aus Edvard Munchs
Bild "Der Schrei" entliehen wurde?
Wenn sie auftaucht, krallen sich Millionen Zuschauer in die Kinosessel. "Scream
3" führt derzeit die Kinocharts an, jetzt gibt es ein spannendes Buch
zu allen drei Teilen.
Die Wittener und Dortmunder Autoren Christian Lukas und Sascha Westphal haben
ein Buch vorgelegt, das Nachschlagewerk, analytische Genre-Beschreibung und
flüssig zu lesende Filmlektüre ist. Da wird die berühmte Eingangssequenz
von John Carpenters "Halloween" detailgenau beschrieben und erklärt,
wie sich Wes Craven in "Scream 1" darauf bezieht. Da wird aber auch Hitchcocks
"Psycho" als Vorläufer der Messermorde einbezogen.
Und natürlich darf ein Klassiker des Teen-Horrors wie Wes Cravens "Nightmare
on Elm Street" nicht fehlen. Was mag ein Man wie Craven, der solche Filme
dreht, für eine düstere Vergangenheit haben, fragt man sich da.
Doch auch da wissen die Buch-Autoren zu verblüffen: Craven war ursprünglichein
Philosophie-Professor und brav verheiratet, bevor er den Sprung ins Filmgeschäft
wagte.
Viel Lesenswertes über "Scream"-Drehbuchautor Kevin Williamson und Darsteller
wie Skeet Ulrich oder Drew Barrymore bietend das Buch ebenso wie weitere
Querverweise zu anderen Horror-Klassikers und deren praktische Kurz-Bewertungen
im Anhang.
Und man erfährt endlich, woher der Name des grausiges "Nightmare"-Stars
Freddie Krueger stammt: Craven benannte die Filmfigur nach einem Zeitungsjungen,
der ihn als Kind des öfteren verprügelt hat. Also doch: Der Horror
fängt in der frühen Jugend an. (Michael Vaupel, WAZ-Kulturredakteur)
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Cinemusic.de
", August 2000)
Regisseur Wes Cravens Film Scream
* Schrei (1996) machte speziell bei Teens Furore und war derart erfolgreich,
dass es zwei Fortsetzungen gab und dass er sowohl einen Kult begründete
als auch dem Genre einen neuen Frühling bescherte; z.B. auch der deutsche
Film Anatomie reitet auf dieser Welle. Grundsätzlich sind Teen-Horrorfilme
nicht neu, aber warum sind Filme wie Freitag der 13., Halloween und nicht
zuletzt der Scream-Trilogie so erfolgreich? Die Filmjournalisten Sascha Westphal
und Christian Lukas sind dieser Frage im noch druckfeuchten Heyne-Taschenbuch
„Die Scream-Trilogie ...und die Geschichte des Teen-Horrorfilms“ nachgegangen.
In Portraits von Regisseur Craven, der Darsteller der Scream-Trilogie sowie
mit Hilfe von Hintergrundinformationen wird das Kult-Phänomen eingehend
untersucht. Darüber hinaus gibt es neben einer interessanten filmhistorischen
Zusammenfassung zum Thema eine Reihe zusätzlicher Infos, z.B. wer wo
in „Cameo-Auftritten“ zu sehen ist. Auf immerhin knapp einer halben „Kilo-Seite“
bekommt der interessierte Käufer viel Lesenswertes zu günstigem
Preis geboten – und das gilt nicht ausschließlich für „nur Scream-Fans“.
Sicher sind Filme dieser Art nicht jedermanns Sache, aber man muss sie sich
ja nicht anschauen. Allein etwas Informatives über ein offensichtliches
Kultphänomen zu lesen und der gute filmhistorische Abriss dürften
das Buch auch für manchen Nicht-Fan interessant machen. Auch mir, der
ich selbst durch die lange Scream-Nacht nicht zum Anhänger derartiger
Slasher-Filme konvertiert bin, hat das Lesen und Herumstöbern in diesem
sorgfältig gestalteten Taschenbuch Spaß gemacht. Wer anschließend
erst richtig auf den Geschmack gekommen sein sollte, für den haben die
Autoren noch eine Filmografie des „Edel-Splatter/Slasher“ liebevoll zusammengestellt
und dabei jeden Film mit knapper Inhaltsangabe versehen und auch kurz bewertet.
Sämtliche gelisteten Filme haben sich die Autoren wohl selbst angesehen,
um zuverlässig bewerten zu können.
Ohne Zweifel stecken Mühe und viel Detailarbeit in diesem Buch, das
auch ein gutes Nachschlagewerk zum Thema Teen-Horror ist. (Michael Boldhaus)
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( Witten
aktuell, Mittwoch,
29. Juli 2000)
„Die Scream-Trilogie und die Geschichte
des Teen-Horrorfilms“ lautet der Titel des neuen Buches des Wittener Filmjournalisten
und Wa-Mitarbeiters Christian Lukas und seines Dortmunder Kollegen Sascha
Westphal. Ob die „Scream“-Trilogie, die „Halloween“-Serie oder die sieben
Teile der „Nightmare on Elm Street“-Reihe: In dem 494-Seiten dicken Wälzer
befassen sich die beiden ausführlich mit den Funktionsmechanismen des
Teenager-Horrorfilms, werfen einen Blick in seine inzwischen über 40-jährige
Geschichte und räumen mit einigen Vorurteilen auf.
„Ein Vorurteil“, so der 30-jährige Wittener, „besteht darin zu behaupten, Filme wie ‚Scream’, der in unserem
Buch quasi den Dreh- und Angelpunkt darstellt, seien reine Schockfilme, in
denen es vor allem darum geht, Mädchen auf der Leinwand und im Kino
zum Schreien zu bringen.“ Gute Filme des Genres zeichnen sich viel mehr dadurch
aus, dass sie die Ängste ihrer jugendlichen Zuschauer überzeugend
auf die Leinwand übertragen. Ängste, die sich vor allem mit dem
Heranwachsen beschäftigen. Im Teenhorrorfilm trifft der Jugendliche
die Dämonen seiner Pubertät. Die sehr guten Filme des Genres packen
die älteren Zuschauer dann tatsächlich vor allem auf der Spannungsebene,
geben sich selbstreflektorisch und überraschen mit komplexen Geschichten.
„Schuld und Sühne sind in diesem Zusammenhang zwei Themen, die sehr
oft bearbeitet werden und bei älteren Zuschauern auf großes Interesse
treffen.“ Dass es im Teenhorror eine ganze Reihe von wirklich schlechten
Filmen gibt, veranlasst den Autor nur zu einem Schulterzucken. „Schlechte
Filme gibt es schließlich in jedem Genre.“
Das Horrorkino – und nicht nur der
Teenhorrorfilm – ist die heimliche Leidenschaft des studierten Filmwissenschaftlers.
Filme wie „Nightmare on Elm Street“ fesseln ihn seit jeher, „Der Exorzist“
hat ihm die spannendsten Albträume seines Lebens verpasst und einer seiner
Lieblingsfilme schlecht hin ist „Frankenstein“ mit Boris Karloff aus dem
Jahre 1931. „Es gibt nicht Spannenderes, als im Kino einen wohligen, eiskalten
Schauer zu spüren, der sich langsam vom Nacken her über den ganzen
Körper ausbreitet.“
Als der Heyne Verlag auf die beiden
Autoren, die zusammen bereits zwei Bücher über die TV-Serie „Buffy
– Im Bann der Dämonen“ verfasst haben, zukam, um mit ihnen über
dieses Projekt zu sprechen, ließ sich Christian Lukas nicht zweimal
bitten. Dass ein großer Verlag in Deutschland Interesse an einem Buch
über eine Horror-Kinoserie, die „Scream“-Trilogie, und damit verbunden
einem Genre wie dem des Teenhorrorfilms bekundet, geschieht nicht oft.
(Kulturfix;
Kulturmagazin
auf den Frequenzen des Bochumer Lokalradios 98,5; im August
2000)
Seit ein paar Tagen ist in den
Buchhandlungen ein neues Werk zum Thema „Horrorfilm“ zu finden. In diesem
Fall geht es speziell um die Gruppe der Teenager im Horrorfilm.
In „Die Scream-Trilogie ...und die
Geschichte des Teen-Horrorfilms“ versuchen die beiden Autoren Christian Lukas
und Sascha Westphal den Spagat, zwei unterschiedliche Teile zu einem ganzen
zu verbinden. Zum einen beschreiben und erläutern sie das Phänomen
des Kultfilms „Scream“ und seiner beiden Sequels, zum anderen schildern sie
den Werdegang des Teen-Horrorfilms generell.
Genau dieser Versuch einer Verbindung
ist denn auch das große Manko des Buches. Hier wäre weniger eindeutig
mehr gewesen! Wenigstens eine deutlichere Trennung beider Buchteile wäre
wünschenswert gewesen. So aber folgt auf ein Kapitel Filmgeschichte willkürlich
eines über die Scream-Filme. Ein kontinuierliches Lesen ist somit so
gut wie unmöglich. - Und das ist schade! Denn im Gegensatz zu anderen
Sachbuchautoren sind Christian Lukas und Sascha Westphal wirklich in der
Lage unterhaltsam und gleichzeitig informativ zu schreiben. Ebenfalls unverkennbar
ist die Tatsache, daß die beiden echte Kenner des Fachs sind: Fans
des Horrorgenres eben!
Akribisch genau haben die Autoren
die Geschichte des Teen-Horrorfilms recherchiert. So verwundert es letztlich
denn auch nicht, daß dies der weitaus bessere Teil ihres Buches geworden
ist. Zwar wiederholen sich einige der besprochenen Filminhalte, aber jedesmal
erfolgt die Beschreibung aus einem anderen Kontext heraus.
Selbst für den Laien gut verständlich,
erklären die Autoren, die von Haus aus ihr Geld als Filmjournalisten
verdienen, die verschiedenen psychologischen Wirkungsweisen der Horrorfilme.
Jedem Leser dürfte es somit nach der Lektüre dieses Werks nicht
mehr schwerfallen, die spezifischen Merkmale einzelner Horrorfilme zu erkennen
bzw. die Tricks und Finten der jeweiligen Filmemacher zu durchschauen.
Das sie mit einer gehörigen Portion
schwarzen Humors an ihr Werk gegangen sind beweisen Lukas und Westphal mit
ihren gelegentlich recht mutigen Interpretationen. So dürfte beispielsweise
ihr Schluß, daß es sich bei dem literarischen Peter Pan von James
M. Barries in Wahrheit um den Prototyp eines Vampirs handelt, für reichlich
Diskussionsstoff sorgen.
Die Kapitel des Buchs, die sich speziell
mit der Scream-Trilogie beschäftigen, wirken insgesamt wie ein unerwünschter
Nachschlag beim Essen. Stilistisch nerven die, sich ständig wiederholenden,
Redewendungen „Fortsetzung folgt...“ und „doch dazu später mehr...“
gewaltig und verleiten eher zum Zuklappen des Buches als zum Weiterlesen.
Während die ausführlichen
Lebensläufe von Regisseur Wes Craven und Drehbuchautor Kevin Williamson
inhaltlich noch Sinn machen, stellt sich spätestens bei den Biografien
sämtlicher Darsteller die Frage, ob sie für das Verständnis
der Scream-Filme wirklich so wichtig sind. Zumal den Autoren hier stellenweise
der Fehler unterläuft, die Objektivität zugunsten der Polemik aufzugeben.
So wird man unter anderem den Eindruck nicht los, die Autoren hätten
selbst gerne an der Vergabe der weiblichen Hauptrollen mitgewirkt...
Bei den Filmografien der Schauspieler
ärgern außerdem unnötige Lücken die Lesefreude. Zwar
sind die Scream-Kapitel vielleicht für den Filmfan von Interesse, aber
generell wirken sie halbfertig und dem Buch (evtl. aus Marketinggründen)
„von oben“ aufgepfropft.
Unter dem Strich ist „Die Scream-Trilogie...
und die Geschichte des Teen-Horrorfilms“ jedoch, bezüglich der Historie
des Horrorfilmgenres, ein gelungenes Werk. Und für die Fans der Kult-Filme
sicherlich ein Buch, das mit einigen Zusatzinformationen aufwarten kann. (Lars
Pilger)
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(KINOKINO
, Bayerischer Rundfunk - Onlinedienst; August 2000)
Wenn Wes Craven, der Altmeister des Schreckens, vom "Horror als Jazz
unter den Filmgenres" spricht, dann darf man gespannt sein, was zwei junge
"betroffene" Journalisten, Christian Lukas und Sascha Westphal, über
Wes Cravens Hattrick zu berichten haben: "Die Scream Trilogie".
Der Untertitel ..."und die Geschichte des Teen-Horrorfilms verrät,
wo es lang geht. Die Darstellung der drei "Scream"-Filme als momentanen Genre-Höhepunkt
mit ironischen Untertönen verbindet sich mit einer kenntnisreich erzählten
Geschichte des Stalker- und Slasher-Films (sprich "verfolgen" und "zerstückeln"),
mit Porträts des Dämonendompteurs Wes Craven und seiner
Schauspieler.
Neben einem zentral angeordnetem Konvolut von Farbtafeln mit den drei verschiedenen
und doch so gleichen Plakatmotiven (vor Schreck aufgerissene Augen ) und
einigen Szenenfotos wartet der Band mit umfangreichem s/w-Material zur Historie
des Genres auf. Die großzügige angelegte Filmographie geht bis
zum Jahr 1957 zurück und nennt hier den Ur-Vater aller Teen-Horrorfilme
"I was a teenage Werewolf - Der Tod hat schwarze Krallen".
Wer sich fast 500 Seiten lang informieren und "fortbilden" will: Der leidenschaftlich
dargestellte Kult des Grauens lädt ein. Was leider noch fehlt, das sind
ein Personen- und ein Titelregister.
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INFOZIN,
Juli 2000)
Der letzte Schrei
In den 90er Jahren sorgte der Film Scream für die Renaissance des Genres
Teen-Horror. Hatten in den 80ern Klassiker wie Carrie, Halloween oder Freitag,
der 13. den Jugendlichen das Gruseln gelehrt, so brachte Regisseur Wes Craven
1996 mit seinem ersten Seream-Film eine Bewegung ins Rollen, die bis heute
anhält und deren Höhepunkt mit Scream 3, dem Abschluss der Trilogie,
erst noch bevorsteht.
Der Teen-Horror, oft auch Teen Scream genannt, ist in Deutschland so populär
wie nie. Mit deutschen Produktionen wie Anatomie oder Flashback hat die Teen-Horrorwelle
auch deutsche Regisseure und Schauspieler erfasst. Zum Kinostart von Scream
3 am 22. Juni 2000 untersuchten die beiden Filmjournalisten Christian Lukas
und Sascha Westphal das Phänomen der Serie. Sie erkunden die Entstehungsgeschichte
des Kults, liefern Hintergrundberichte, Porträts des Regisseurs und
der Darsteller sowie einen Abriss der Filmhistorie und bringen so Licht ins
Horror-Dunkel. Zahlreiche Abbildungen und eine umfangreiche Filmografie machen
das Buch zu einem wertvollen Wegweiser für alle Scream-Fans.
ANMERKUNG: Ich
danke allen Verlagen und Autoren von Kritiken / Rezensionen zu meinen Büchern,
die mir die freundliche Genehmigung erteilt haben, ihre Texte auf meiner
Homepage veröffentlichen zu dürfen.
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